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Interviews\Konrad Paul Liessmann
(1995)
"DAS ENDE DER FLAPSIGKEIT"
KONRAD PAUL LIESSMANN über das Elend der Linken, die
leeren Gesten der "Political Correctness" und den
Zusammenbruch der Postmoderne
Von Günter Kaindlstorfer
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| Konrad
Paul Liessmann |
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Im "Falter" ist eine Diskussion über Österreich
und sein politisches Selbstverständnis entbrannt. Robert
Menasse hat die These vertreten, daß man Jörg Haider
nicht in der Tradition des Nationalsozialismus zu sehen habe,
sondern mehr in jener des Austrofaschismus. Was sagen Sie
dazu?
Liessmann: Ich beneide meine Kollegen, sie müssen
viel Zeit haben, da sie sich so ausgiebig mit der Frage beschäftigen
können: Wer oder was ist Jörg Haider? Es scheint
da einen feuilletonistischen Wettlauf um die treffendste und
witzigste Bestimmung dessen zu geben, was Jörg Haider
angeblich ist oder nicht ist. Ich halte diese Diskussion für
wenig sinnvoll. Alle diese Jörg-Bestimmungen haben irgendwo
einen wahren Kern und sind irgendwo vollkommen falsch. Natürlich
gibt es, da hat Menasse vollkommen recht, die noch immer nicht
reflektierte Geschichte des Austrofaschismus in Österreich.
Aber mit Jörg Haider hat der Klerikalfaschismus der dreißiger
Jahre nicht das geringste zu tun. Ich stelle fest, daß man
Haider für wichtiger, dämonischer, bedrohlicher
hält, als er ist. Diese Dämonisierung ist auch eine
Wurzel seines Erfolgs.
Sie plädieren für einen gelassenen Umgang mit
dem F-Chef?
Liessmann: Das habe ich immer getan. Ich halte Haider
für einen begabten Privinzpolitiker, mit dessen Ansichten
ich in wesentlichen Punkten nicht übereinstimmen kann.
Im Umgang mit ihm sind aber weder Angst noch Euphorie angebracht.
Eher sollte er als Symptom jener Transformationsprozesse betrachtet
werden, denen wir zur Zeit unterliegen.
Rudolf Burger hat im Rahmen der "Falter"-Debatte
gemeint, die Nationswerdung Österreichs befinde sich
im Stadium ihres Abschlusses. Sehen Sie das auch so?
Liessmann: Man könnte pointiert sagen: Ja, sie
befindet sich im Stadium ihres Abschlusses, denn kaum ist
die österreichische Nation geboren, verschwindet sie
auch schon wieder. Und zwar durch den Beitritt zur EU, durch
mannigfache ökonomische Verflechtungen mit Deutschland,
durch die veränderte weltpolitische Lage.
Aber es gibt doch ohne Zweifel so etwas wie ein neu erwachtes
Österreich-Gefühl! Ein nicht-chauvinistisches, wohlgemerkt.
Liessmann: Das gibt es in der Tat, in diesem Punkt
hat sich eine gewisse Normalisierung vollzogen. Das begrüßen
ja auch alle ringsherum. Ich will aber auf etwas anderes hinaus:
Ich halte die laufende Debatte um die Dritte Republik für
irreführend. Die Debatte müßte um völlig
andere Fragen kreisen: Wie will sich Österreich demokratiepolitisch
an die geänderten Weltbedingungen anpassen? Wie sieht
die Zukunft der Sozialpartnerschaft aus? Was passiert mit
der Neutralität? Was wird es heißen, ein Land mit
eingeschränkter Souveränität im geeinten Europa
zu sein? Welchen Einfluß haben die Medien auf die repräsentative
Demokratie? Das sind doch die spannenden Fragen heute! Und
eine Diskussion dieser Fragen wird blockiert durch das kaninchenhafte
Starren auf Haiders Satz "Wir brauchen eine Dritte Republik!"
Es ist doch absurd, daß sich die wesentlichen Intellektuellen
eines Landes wochenlang den Kopf über das innerste Wesen
Jörg Haiders zerbrechen.
Faktum ist, daß sich die Zweite Republik in einer Krise
befindet. Zum Selbstverständnis dieser Republik hat es
gehört, sich aus der Weltgeschichte auszuklinken, die
Zweite Republik war so etwas wie ein Kammerl, in dem sich
die Österreicher verbunkert haben, um den scharfen Wind
der Geschichte nicht zu spüren. Damit ist es vorbei.
Liessmann: Damit ist es in der Tat vorbei.
Und wie geht's weiter?
Liessmann: Mit genau dieser Frage müßte
sich eine anspruchsvolle Diskussion auseinandersetzen, die
ich so sehr vermisse.
Herr Liessmann, in Ihrem Essayband "Der gute Mensch
von Österreich" polemisieren Sie gegen die Vertreter
der Political Correctness. Was ist Ihnen denn so unsympathisch
an den sogenannten guten Menschen?
Liessmann: Ich darf Sie gleich korrigieren: Ich polemisiere
nicht gegen Menschen, gegen Mensch polemisiere ich überhaupt
nie, ich kritisiere bestimmte Bewußtseinsformen. Im
Konkreten geht es mir um die Zerfallsprodukte, so könnte
man sagen, der Linken nach 1989. Es war immer das Anliegen
der Linken, sofern sie sich intellektuell betätigt hat,
eine kritische Theorie der Gesellschaft zu betreiben, und
meine These ist, daß nach dem Zusammenbruch des realen Sozialismus
statt einer reflektierten Auseinandersetzung mit diesem Zusammenbruch
so etwas wie ein Rückzug auf moralische Positionen stattgefunden
hat, die immer mehr zu reinen Gesten verkommen sind. Selten
war es so wohlfeil, ein guter Mensch zu sein. Man begnügt
sich heute mit Reflexen einer leeren Anständigkeit.
Statt sich mit dem Scheitern der sozialistischen Utopie,
mit dem Scheitern des sowjetischen Kommunismus auseinanderzusetzen?
Liessmann: Genau! In dem Moment, in dem sich die real
existierende Alternative zum Kapitalismus, die Sowjetunion,
als Schimäre erwiesen hat, wäre es für die
Linke an der Zeit gewesen, ihr theoretisches Rüstzeug
einer kritischen Revision zu unterziehen. Wobei ich gar nicht
glaube, daß man alle Thesen etwa von Marx hätte verabschieden
müssen. Im Gegenteil. Ich halte Marx nach wie vor für
den begabtesten Theoretiker des Kapitalismus theoretisch!
Die westliche Linke tut bis heute so, als hätte sie
mit dem realen Sozialismus nichts zu tun gehabt. Thomas Rothschild
hat soeben erst im Wespennest-Verlag einen Essay-Band veröffentlicht,
in dem er behauptet, das sowjetische System hätte mit
dem wahren Sozialismus nicht das geringste zu tun gehabt.
Man könne als Linker getrost zur Tagesordnung übergehen
und weiter gegen den Kapitalismus kämpfen, als ob sich
nichts geändert hätte.
Liessmann: Verzeihen Sie, ich halte das für eine
Geschichtslüge! Wir analysieren immer die Mythen und
Lügen der anderen, vielleicht könnte die Linke einmal
dazu übergehen, ihre eigenen Mythen und Lügen zu
analysieren. Natürlich war das Denken der Linken von
den Trotzkisten bis zum linken Flügel der Sozialdemokratie
einem geschlossenen und tendenziell totalitären Weltbild
verpflichtet, das den bürgerlichen Rechsstaat verachtete.
Und natürlich war die 68er-Linke auch ganz praktisch
von der Existenz der real-sozialistischen Staaten abhängig.
Auch linke Studentengruppen, die sich von der KPÖ entfernt
hatten, fuhren natürlich nach Ostberlin, um dort das
neue theoretische Know-How zu holen und wurden natürlich
finanziert, wenn auch über Umwege, von der Volksrepublik
China, und es gehörte natürlich zu Pflichtlektüre
von Maoisten, daß man die "Peking Rundschau" studierte.
Also, es ist einfach unsinnig zu sagen, daß es hier keine
Verbindungen gegeben hätte. Es waren immer nur Einzelne
aus der Linken, die sich vom realen Sozialismus distanziert
hatten. Wer ist denn 1956 aus der KPÖ ausgetreten? Wer
ist denn 1968 ausgetreten oder ausgeschlossen worden?
Ernst Fischer, Leopold Spira, Franz Marek zum Beispiel.
Liessmann; Das sage ich ja, Einzelfälle! Übrigens,
die kommunistischen Drittweltländer waren noch einmal
ein Sonderfall, die hatten sogar noch einen Sonderbonus. Denken
Sie an Kambodscha! Bis die hiesige Linke draufgekommen ist,
daß sich dort ein barbarischer Völkermord vollzieht,
hat sie schon sehr lang gebraucht. Und auch dann hat sich
die Empörung in Grenzen gehalten.
Sie meinen, die Linke hatte ein schlampiges Verhältnis
zum realen Sozialismus.
Liessmann: Sie hat es noch immer!
An wen denken Sie? Auch an österreichische Schriftsteller?
Liessmann: Es ist wirklich nicht mein Job, irgendjemanden
zur Vergangenheitsbewältigung aufzufordern. Das ist ja
gerade das Eklige am Moralisieren. Ich stelle nur fest, daß
es in der Linken eine Reihe von ungelösten Problemen
gibt. Die wohlgemerkt auch nicht zu lösen sind, wenn
jetzt ein paar Schriftsteller ihre kryptostalinistische Vergangenheit
aufzuarbeiten beginnen. Da überschätzt man vielleicht
insgesamt die Möglichkeit und Potenz von Schriftstellern.
Mir wär's ja ohnehin lieber, die österreichischen
Autoren würden bessere Romane und Theaterstücke
schreiben als ständig in der Tagespolitik herumzudilettieren.
Sind Sie nicht zufrieden mit der Qualität der österreichischen
Gegenwartsliteratur?
Liessmann: Ich habe schon den Eindruck, daß jene
Autoren, die in den Medien mit ihren politischen Statements
am präsentesten sind, nicht gerade die ästhetisch
avanciertesten Werke verfassen.
An wen denken Sie da? An Peter Turrini? Gerhard Roth?
Liessmann: Mit Turrinis Stücken habe ich seit
jeher Schwierigkeiten gehabt. Und den jüngsten Roman
von Gerhard Roth halte ich für schlechterdings mißlungen.
Herr Liessmann, wie würden Sie sich denn selbst einordnen,
politisch? Sie haben viel in Blättern publiziert, die
man geneigt ist, der Linken zuzuordnen im "Extrablatt",
im "Freitag", im "Falter". Würden
Sie sich denn selbst als einen Mann der Linken bezeichnen?
Liessmann: Das Rechts-Links-Schema hat seine Trennschärfe
verloren, auch die Linke tritt heute nicht mehr für die
Überwindung des Kapitalismus ein, sondern für seine
Verbesserung. Bestimmte Optionen, die mir wichtig sind, gehen
heute quer durch die Parteien. Etwa in Fragen der Ökologie,
da sehe ich mich am besten von den Grünen vertreten.
Was die Kultur- und Bildungspolitik betrifft, sind mir wiederum
einige Positionen der Sozialdemokraten, aber auch horribile
dictu jene der Volkspartei näher. Es wird immer schwerer
festzustellen, was heute konservativ ist und was progressiv.
Aber die laufende Wahlauseinandersetzung in Österreich
zeigt doch genau das Gegenteil: Völlig überraschend
wird der Unterschied zwischen Rechts und Links wieder deutlich.
Liessmann: Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich würde
nicht sagen, daß es die Linke und die Rechte nicht mehr gibt.
Ich würde nur sagen, daß beide Formationen ihre großen
weltanschaulichen Perspektiven verloren haben. Pointiert gesagt:
Heute will niemand mehr den Kapitalismus stürzen, und
niemand will mehr, auf der Gegenseite, die Errichtung des
großdeutschen Reichs und die Weltherrschaft der Arier.
Was den aktuellen Wahlkampf betrifft, so diagnostiziere ich
eine gewisse Hysterie: Die rot-grüne Gefahr und der schwarz-blaue
Bürgerblock, das sind doch Schreckgespenster, da wird
hemmungslos übertrieben! So heiß wird das alles
nicht gegessen werden!
Aber eine sympathische Vorstellung ist ein Bürgerblock
in Österreich nicht gerade, oder?
Liessmann: Aber weil etwas wenig sympathisch ist,
ruft man doch nicht den Staatsnotstand aus! Die Aufgabe des
Intellektuellen kann im übrigen nicht darin bestehen,
Wahlempfehlungen abzugeben.
Was werden Sie wählen am 17. Dezember?
Liessmann: Also ich will mich nicht auf eindeutige
Aussagen festnageln lassen. Ich schätze es außerordentlich,
daß wir in einem Land leben, in dem die Wahl geheim ist.
Herr Liessmann, ich habe bei der Lektüre Ihrer Bücher
oft den Eindruck, daß in Ihrer Haltung der Welt gegenüber
eine gewisse Koketterie mitschwingt, ein Hang zur Gefallsucht.
Es ist Ihnen schon wichtig gut anzukommen, gell?
Liessmann: Da muß man bitte aufpassen! Was heißt
"gut ankommen", was heißt "originell
sein"? Ich weiß nicht, ob ich damals, als ich im
"Standard" kritisch über das Lichtermeer geschrieben
habe, besonders gut angekommen bin. Mit einer Kritik am Lichtermeer
konnte man nicht gut ankommen!
Aber man fiel auf! Man wurde beachtet!
Liessmann: Natürlich, das liegt in der Natur
der Sache. Wer an die Öffentlichkeit will, der will auch
beachtet werden. Sonst kann er seine Thesen gleich im Freundeskreis
vortragen!
Sind Sie ein eitler Mensch?
Liessmann: Wenn Sie mir sagen können, was Eitelkeit
ist...
Müssen wir jetzt wirklich um eine Definition ringen?
Ich glaube nicht.
Liessmann: Es ist ja nichts Schlechtes, sich über
Anerkennung zu freuen. Vielleicht erzähl ich da eine
kleine Anekdote: Adorno soll einmal einen Vortrag über
ein gravierendes Problem gehalten haben, über die Rolle
der Kunst nach Auschwitz oder etwas Ähnliches, und dann,
nach dem Vortrag, ist er angeblich vom Podium heruntergestiegen
und hat eine seiner Begleiterinnen gefragt: "Na, war
ich gut?" Sie sehen, keinem Schreibenden, keinem Produzierenden
ist der Drang zu gefallen gänzlich fremd. Vielleicht
aber fehlt mir nur eine Eigenschaft des österreichischen
Intellektuellen: das Selbstmitleid.
Herr Liessmann, es mehren sich die Anzeichen, daß das,
was man in Ermangelung eines besseren Wortes "Postmoderne"
genannt hat, im Begriff ist zu Ende zu gehen. Wie sehen Sie
das?
Liessmann: Ich vertrete die These, daß die Postmoderne
genau zehn Jahre gedauert hat, von 1979 bis 1989. Die beiden
zeitlichen Eckpunkte sind für mich die Publikation von
Lyotards Buch "Das postmoderne Wissen" 1979 und
der Umbruch in Osteuropa 1989. Dazwischen lag die Postmoderne.
Diese Strömung, die Ausdruck war einer neuen, unübersichtlich
gewordenen Lebenshaltung, hat sich, wie Umberto Eco einmal
gesagt hat, ausgezeichnet durch ein ironisches, distanziertes,
spielerisches Verhältnis zur Vergangenheit. Was wir nun
seit 1989 erleben, ist der Zusammenbruch des ironischen Spiels
der Postmoderne unter dem Ansturm der Weltgeschichte. Völlig
neue Fragen tun sich auf: Welche Projekte verfolgen wir gegenüber
der Dritten Welt, gegenüber den Zivilisationen in Ostasien,
welche Projekte verfolgen wir gegenüber dem Islam? Was
wird aus Europa, aus Osteuropa und Rußland?
Die Welt ist wieder ernst geworden. Was bedeutet das auf
dem Gebiet der Kunst?
Liessmann: Interessante Frage! Wir können beobachten,
daß sich unter dem Stichwort "Neoabstraktion" oder
"Neoavantgarde" in den letzten zwei, drei Jahren
der Ruf nach einer "zweiten Moderne" bemerkbar macht.
Das Paradoxe dabei ist nur: Die Moderne ist, im Gegensatz
zur Postmoderne, eben nicht zitierbar! Wie soll man also etwas
wiederholen, was nicht wiederholt werden kann? Es hat momentan
wenig Sinn, die Show noch einmal überbieten zu wollen:
Die Show der Moderne ist gelaufen. Es macht aber auch wenig
Sinn, in der Kunst weiterhin postmodern-eklektizistisch zu
verfahren, auch dieses Spiel ist gelaufen! Was also tun?
Das frage ich ja gerade Sie!
Liessmann: Die Beantwortung dieser Frage ist eher
ein Problem der Künstler. Der Philosoph diagnostiziert
nur. Eine neue Strömung spüre ich derzeit nicht,
aber ich spüre sehr stark sowohl auf ästhetischem
Feld als auch im Bereich der Politik und der Ökonomie
eine Bereitschaft, zur Moderne zurückzukehren, die
Moderne fortzusetzen, als hätte es die Irritation durch
die Postmoderne nie gegeben. Denken Sie an die Metaphorik
vom "Datenhighway". Ich stelle eine Rückkehr
zum problematischen Fortschrittsbegriff der Moderne fest,
die sich auch in der unkritischen Rede von "Modernisierung"
und "Modernisierungsverlierern" zeigt.
Der Postmoderne wohnte eine gewisse Flapsigkeit inne.
Diese Flapsigkeit wirkt heute nicht mehr zeitgemäß.
Liessmann: D'accord! Die Flapsigkeit der Postmoderne
ist angesichts der heutigen Probleme auf ökonomischem,
ökologischem und sozialem Gebiet wohl nicht mehr adäquat.
Aber es war schön, eine Zeitlang mitzuspielen, wie eine
Atempause. Es war eine angenehme Müdigkeit.
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Erschienen in "Falter"
49, Wien, 1995.
Buchhinweis:
Konrad Paul Liessmann: DER GUTE MENSCH VON ÖSTERREICH
Essays 1980-1995, Sonderzahl Verlag, 272 Seiten, ISBN: 3854490828.
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